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Gemäß der aktuellen Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (aktuell 7. SARS-CoV-2-EindV) wird derzeit der Unterricht an Grundschulen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht durchgeführt.

Bei dem Wechselmodel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht gilt, dass an Tagen des Distanzunterrichts die Hortbetreuung für diese Grundschulkinder weiterhin untersagt ist. An den Tagen des Präsenzunterrichts besteht der Anspruch auf eine Regelbetreuung im Hort.

Gemäß § 28b Abs. 3 S. 3 IfSG: Überschreitet der Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz mit einem Schwellenwert von 165, so ist ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht an den Grund- und Förderschulen ausgesetzt; die Kinder wechseln dann wieder komplett in den Distanzunterricht. Eine Notbetreuung kann ab sofort auch für Kinder der fünften und sechsten Schuljahrgangsstufe gewährt werden. Der Betrieb von erlaubnispflichtigen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ist dann ebenfalls untersagt.

Es wird eine Notbetreuung für folgende anspruchsberechtigten Gruppen von Kindern organisiert:

  • Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls oder aufgrund von Schulen festgestellter besonderer Unterstützungsbedarfe zu betreuen sind,

  • Kinder, von denen mindestens ein Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt ist, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann,

  • Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder andere individuelle oder private Betreuung nicht möglich ist.

Grundsätzlich gilt, dass die häusliche Betreuung absoluten Vorrang hat.

Die Entscheidung über die Notbetreuung trifft grundsätzlich der Landkreis Uckermark. Gemeinden können im Auftrag diese Entscheidung treffen.

Für die Personensorgeberechtigten, die eine Notbetreuung benötigen, heißt das:

  1. Sie stellen einen Antrag auf Notbetreuung und geben diesen in der Kindertages- bzw. Horteinrichtung ab. Bei Schulkindern (ohne Hortbetreuung) ist dieser direkt an den Landkreis zu schicken.

  2. Öffentliche Träger von Kindertages- bzw. Horteinrichtungen und Schulen können selbst entscheiden, ob das Kind in die Notbetreuung aufgenommen wird. Alle anderen Träger leiten den Antrag an den Landkreis weiter. Alternativ können Sie in diesem Fall auch Ihren Antrag direkt zum Landkreis schicken (auch per E-Mail).

  3. Sollte eine öffentlicher Träger die Notbetreuung ablehnen, sind folgende Unterlagen beim Jugendamt des Landkreises Uckermark einzureichen (per Mail an: notfallbetreuung@uckermark.de).



Formulare

Antrag auf Notbetreuung [PDF-Dokument: 212 kB] [Word-Dokument: 48 kB]

Anlage 1 - Bescheinigung des Arbeitgebers zur Vorlage beim Träger [PDF-Dokument: 282 kB] [Word-Dokument: 39 kB]

Anlage 2 - Bescheinigung über die Ablehnung einer Notbetreuung (ist vom Träger der Kindertages- bzw. Horteinrichtung auszufüllen) [PDF-Dokument: 194 kB] [Word-Dokument: 36 kB]


Wir prüfen Ihren Antrag zeitnah und teilen Ihnen die Entscheidung umgehend mit. Bitte legen Sie der Kindertages- bzw. Horteinrichtung und/ oder der Schule den Bewilligungsbescheid über die Gewährleistung der Notbetreuung vor.

Die Entscheidungen über die Gewährleistung einer Notbetreuung für den Hort und die Schule seit dem 03.01.2021 sind weiterhin gültig. Es ist keine erneute Antragstellung erforderlich.
Anträge auf Gewährleistung einer Notbetreuung für den Krippen- und Kindergartenbereich können ab sofort gestellt werden (bitte die v.g. Verfahrensweise beachten!).

Darüber hinaus ist das Bürgertelefon für alle Eltern geschaltet, um Fragen auch im telefonischen Kontakt mit den Mitarbeiter*innen des Jugendamtes zu klären (03984 70-2651). Zudem besteht die Möglichkeit, Ihre Fragen auch per E-Mail zu übermitteln (notfallbetreuung@uckermark.de).

Letzte Aktualisierung: 23.04.2021