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Bei einem Wildschwein, das im Gebiet des Nationalparks Unteres Odertal südwestlich von Criewen erlegt wurde, ist die Afrikanische Schweinepest amtlich festgestellt worden.

Nachdem das Virus im Landeslabor am 11. August nachgewiesen wurde, hat das Referenzlabor im Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems diesen Verdacht heute amtlich bestätigt.

Durch das Veterinäramt des Landkreises Uckermark wurden alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Da sich der Fundort des Tieres auf der östlichen Seite des ASP-Schutzzaunes befindet, ist die Einrichtung einer Kernzone vorerst nicht erforderlich. Allerdings muss die Ausdehnung des bereits bestehenden gefährdeten Gebietes angepasst und verändert werden. Konkrete Informationen dazu werden in einer Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung bekanntgegeben, die in der kommenden Woche veröffentlicht wird.

Die Afrikanische Schweinepest hat damit auch den Landkreis Uckermark erreicht.