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28.03.2017

Nachweis von Trichinellen

Daten und Fakten

Bei einem Wildschwein wurde am 30.11.2016 bei der Routineuntersuchung von Proben mittels der Digestionsmethode Trichinellen nachgewiesen. Das Tier war mit den parasitischen Würmern hoch belastet. Es wurde als "untauglich" beurteilt und wird der unschädlichen Beseitigung zugeführt. Erlegt wurde das Tier in der Umgebung von Templin.

In diesem Zusammenhang weist der Amtstierarzt nochmals darauf hin, dass von jedem zur Strecke gebrachtem Wildschwein Proben zur Untersuchung zuzuführen sind. Die vorgeschriebenen Proben sind a) Zwerchfellspfeiler und b) Unterarmmuskulatur in einer Mindestmenge von je 10 g reine Muskulatur. Ersatzweise kann statt der Unterarmmuskulatur auch die Zungengrundmuskulatur (nicht Zungenspitze) untersucht werden.

Der Verbraucher von Wildschweinefleisch ist gut beraten, sich nach der Trichinellenfreiheit beim Abgebenden zu erkundigen.

 

Dr. Wendlandt

Amtstierarzt

 

 

28.03.2017